• Lungenultraschall

    Lungenultraschall

    Ein Paradigmenwechsel?

    Lungenultraschall als universell verfügbare Untersuchung am Intensivbett

     

    Lange Zeit schon ist der Lungenultraschall ein Steckenpferd der neuromedizinischen Intensivmedizin am Klinikum Osnabrück. Es folgt ein kleiner Vortrag zur Einführung in die Thematik.

     

    Lungenultraschall ist für uns im Alltag eine wertevolle Ergänzung der klinischen Untersuchung. Für die Fragestellungen die Zu-tiefer-Intubation, Volumenstatus, Pneumothorax oder Diaphragmaarbeit ist der Lungenultraschall unerläßlich. Der Vortrag geht zunächst kurz auf die Evidenz ein und den Vergleich zum konventionellen Röntgen des Thorax beim liegenden Intensivpatienten. Als Goldstandard wird jeweils die Computertomographie herangezogen. Auffällig ist die jeweils deutlich höhere diagnostisch Sicherheit in allen untersuchten Modalitäten (Pneumothorax, Lungenödem, Erguss, Pneumonie).

    Teil 2 beschreibt die einfachen Befunde. A-Linien das Spiegelartefakt der gesunden belüfteten Lungen. Lungsliding als sonographische Wiedergabe des Gleiten der Pleura visceralis auf der Pleura parietalis. B-Linien deuten auf ein interstitielles Syndrom hin, wie es z.B. als Folge eines Lungenödems entsteht. Und schließlich das Bronchoalveoläre Syndrom infolge Pneumonie oder Atelektasen.

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